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Umsteigen auf die Triton-Methode
Ein bereits bestehendes Meerwasser Aquarium kann jederzeit auf die Triton-Methode umgestellt werden. Dazu empfehlen wir jedoch vorab ein paar wesentliche Punkte zu klären. 

• Welcher Aquarium Typ soll umgestellt werden?
Die Triton Methode ist für ein Meerwasser Riff Aquarien mit SPS und LPS Korallen ausgelegt. Liegt der Schwerpunkt auf einem hohen Fischbesatz ist die Methode weniger geeignet.

• Kann jedes Becken umgestellt werden?
Technisch gesehen können wir fast alles ermöglichen, es gilt aber zu prüfen ob es sich auch „rechnet“. Faktoren wie Alter des Beckens oder der verfügbare Platz im Unterschrank müssen zwingend beachtet werden. Wir bieten Ihnen hierfür unseren kostenlosen Beratungsservice an. 
Welche neuen Komponenten braucht es?

Notwendige Komponenten für einen erfolgreichen Umstieg

• Riffgestein
Die Nutzung von Riffgestein ist essentiell für die Triton-Methode. Wir empfehlen die Verwendung von Lebendsteinen, da diese ideale Umgebungsbedingungen für die Mikrolebewesen und Bakterien bieten. Totes Riffgestein kann auch genutzt werden, muss aber mit entsprechenden Bakterienzusätzen „geimpft“ werden und verlängert eine Einlaufphase erheblich.

• Filterbecken und Algenrefugium
Das AST Triton Filterbecken mit dem Algenrefugium ist die wichtigste technische Komponente in der Triton Methodik. Ein gesundes Algenrefugium wird tierische Abfallstoffe sowie einige Metalle abbauen, während gleichzeitig nützliche Proteine, Kohlenhydrate und Stoffwechselprodukte generiert werden. 
Um den maximalen Nutzen aus den Vorzügen der Triton-Methode zu erzielen, empfehlen wir die Verwendung eines Filterbeckens mit einen Algenrefugium welches ca. 10-20% des Hauptbeckenvolumens entspricht. Das AST Triton Filterbecken besteht aus mehreren Kammer in welchen das Wasser beruhigt und mit Hilfe der Algen sowie des Eiweiss-Abschäumer gereinigt wird, bevor es von einer Rückförderpumpe zurück in das Aquarium gepumpt wird. Die Kapazität der Rückförderpumpe sollte in etwa das 10-fache des Hauptbeckenvolumens betragen.

• Wasser Nachfüllsystem
Ein weiterer Bestandteil der AST Triton Filteranlage ist der integrierte Frischwasserbehälter, welcher mit Hilfe einer Nachfüllautomatik das verdunstete Wasser automatisch im Becken ausgleicht. Unserer Filterbecken sind so konstruiert das der Frischwasserbehälter i.d.R. ca. alle 2 Wochen aufgefüllt werden muss. Wir empfehlen die Verwendung von Osmose behandeltem Wasser damit keine Schadstoffe oder Mineralien in den Kreislauf gelangen. Natürlich kann auch eine bestehende Wasser Nachfüllung weiter genutzt werden.

• Beleuchtung Algenrefugium
Für eine ausreichende Versorgung der Algen mit Licht empfehlen wir die Verwendung einer Pflanzenlicht tauglichen Leuchte. Hierfür bieten wir verschiedene Lampen Lösungen an.
Die Beleuchtung des Algenrefugiums sollte in der Nacht für ca. 11-12 Stunden vorgenommen werden, um Schwankungen des ph-Wert zu vermeiden.

• Dosierung für Triton Elements
Ein wesentlicher Vorteil der Triton-Methode ist, dass keine Wasserwechsel mehr notwendig sind. Durch die tägliche Zugabe der verschiedenen Triton Base Elements werden alle wesentlichen Makro-und Spurenelemente welche durch den natürlichen Stoffwechsel im Riff-System verbraucht wurden ergänzt. Insgesamt müssen täglich vier verschiedene Triton Base Elements zugegeben werden und eine entsprechende Menge Wasser entnommen werden. 
Hierzu empfehlen wir den Einsatz einer Dosieranlage mit mindestens 5 Pumpen mit einer Steuerung welche idealerweise die notwendigen Mengenabgabe automatisch über 24 Stunden verteilt. Die Triton Flüssigkeiten und das Abwasser werden in passenden Behältern aufbewahrt. Der Verbrauch an Base Elements ist von der Menge der Korallen und der Grösse des Beckens abhängig. In der Regel müssen unsere Kunden ca. alle 3-6 Monate die Triton Elements nachfüllen und das Abwasser ca. 1-mal pro Monat leeren.